Kostenerstattung

Inwieweit man sich selbst an seinen Zahnersatzkosten beteiligen muss, ist von mehreren Faktoren abhängig; dabei spielen die Festzuschüsse der Krankenkasse eine Rolle, ebenso wie die Leistungen, die Sie in Anspruch genommen haben und die Einträge in Ihrem Bonusheft. Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Festzuschusssystem

Seit 2005 gilt für gesetzlich Krankenversicherte das befundorientierte Festzuschusssystem für Zahnersatz. Das Gesetz besagt, dass Sie als Patient Ihren Zahnersatz frei wählen können – die Festzuschüsse werden davon jedoch nicht beeinflusst, d.h. Sie bekommen von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen festen Zuschuss von etwa 50 Prozent der so genannten Regelversorgung (festgelegte Standard-Therapie für einen bestimmten Befund).

Kurz und knapp gesagt: Ihre Kasse bezahlt immer nur die Regelversorgung, also eine ausreichende und wirtschaftliche Versorgung mit Zahnersatz, die restlichen Kosten tragen Sie selbst.

Heil- und Kostenplan

Als gesetzlich Krankenversicherte bekommen Sie von Ihrem Zahnarzt, sollten Sie einen Zahnersatz benötigen, einen Heil- und Kostenplan (HKP). Darin enthalten sind der Befund, die Regelversorgung, die geplante Behandlung und ein Kostenvoranschlag.

Damit ist der HKP Entscheidungsgrundlage für Ihre Krankenkasse, wie hoch ihr Zuschuss ausfällt. Er muss vor Behandlungsbeginn von Ihrer Krankenkasse genehmigt werden.

Bonusheft

Jeder gesetzlich Versicherte hat Anspruch auf ein Bonusheft. Es wird von Ihrem Zahnarzt ausgestellt – er hält darin Ihre regelmäßigen, jährlichen Kontrolluntersuchungen fest.

Wenn Sie mithilfe Ihres Bonusheftes nachweisen können, dass Sie über einen Zeitraum von fünf Jahren die Kontrollbesuche lückenlos wahrgenommen haben, gibt es 20 Prozent mehr Zuschuss. Wenn Sie sich sogar über 10 Jahre hinweg regelmäßig den Kontrolluntersuchungen unterzogen haben, gibt es ganze 30 Prozent mehr.

Da sich die Berechnung des Extra-Zuschusses auf den Festzuschuss der Regelversorgung bezieht, kann sich am Ende ein Extra von bis zu 65 Prozent der Gesamtkosten ergeben.

Härtefallregelung

Die so genannte Härtefallregelung greift, wenn Menschen mit Zahnersatz versorgt werden müssen, sich diesen aber aufgrund ihres niedrigen Einkommens kaum leisten können. Um ihnen dennoch eine optimale Versorgung zu ermöglichen, werden sie weitestgehend vom Eigenanteil beim Zahnersatz befreit.

Im Jahr 2014 liegt die Einkommensgrenze für die Härtefallregelung bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1106 Euro (bei zwei Personen 1520 Euro und für jede weitere Person zuzüglich 276,50 Euro.) Patienten, bei denen die Härtefallregelung greift, erhalten von ihrer Krankenkasse den doppelten Festzuschuss.

Wenn der Patient bei der Wahl des Zahnersatzes im Rahmen der Regelversorgung bleibt, übernimmt die Krankenkasse die gesamten Behandlungskosten und der Patient muss keinen Eigenanteil leisten.

Kostenvoranschlag

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